Dr. Nina Wegmann – Bewertung: IVF-Spezialistin bei IVI Madrid

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in Madrid einer Kinderwunschärztin gegenüber, die jahrelang Patientinnen und Patienten in Hamburg und Bremen behandelt hat. Jemandem, der das deutsche System von innen kennt, genau versteht, warum Sie es hinter sich lassen mussten, und Ihnen jeden Schritt Ihrer Behandlung in Ihrer eigenen Sprache erklären kann.

Diese Ärztin gibt es. Ihr Name ist Dr. Nina Wegmann, Gynäkologin bei IVI Madrid, und diese Bewertung wirft einen ausführlichen Blick auf ihren Hintergrund, ihre Erfahrung und darauf, was sie zu einer naheliegenden Wahl für deutschsprachige Patientinnen und Patienten macht, die für eine Behandlung nach Spanien reisen.

Dr. Nina Wegmann auf einen Blick

  • Position: Gynäkologin und Spezialistin für Reproduktionsmedizin bei IVI Madrid, Spanien
  • Medizinstudium: Staatsexamen an der Philipps-Universität Marburg, Deutschland
  • Promotion: Universität Bern, über gezielte Krebstherapie mithilfe virosomaler Technologien
  • Facharzttitel: Schweizer FMH in Gynäkologie, Geburtshilfe und operativer Gynäkologie
  • Schwerpunktqualifikation: Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
  • Frühere Positionen: Endokrinologikum Hamburg und Kinderwunschzentrum Bremen
  • Internationale Patientinnen und Patienten: Mehr als 20 Jahre Erfahrung
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch

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Wer ist Dr. Nina Wegmann?

Dr. Wegmanns Karriere liest sich wie eine Reise durch die deutschsprachige Medizinwelt. Medizinstudium in Marburg. Doktorarbeit in Bern. Facharztausbildung in der Schweiz, gekrönt mit dem FMH-Titel in Gynäkologie, Geburtshilfe und operativer Gynäkologie. Danach folgten Jahre praktischer Tätigkeit an angesehenen deutschen Zentren, zunächst am Endokrinologikum in Hamburg und später am Kinderwunschzentrum in Bremen.

Heute bringt sie all diese Erfahrungen zu IVI Madrid mit. Für Patientinnen und Patienten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das eine seltene Kombination: eine Ärztin, die tatsächlich innerhalb des Systems gearbeitet hat, aus dem sie kommen, die dessen Regeln, Wartezimmer und Grenzen kennt und nun dort praktiziert, wo die Behandlungsmöglichkeiten breiter sind.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten betreut sie internationale Patientinnen und Patienten. Die Sorgen, die mit einer Behandlung im Ausland einhergehen, der Papierkram, die Reiseplanung und die Frage, was passiert, wenn man wieder zu Hause landet – all das hat sie bereits mit Hunderten von Paaren und alleinstehenden Frauen vor Ihnen durchlaufen.

Ausbildung und Weiterbildung

Ihr akademischer Weg begann mit dem Staatsexamen in Medizin an der Philipps-Universität Marburg. Anschließend absolvierte sie ihre Promotion am Institut für Klinische Forschung der Universität Bern und untersuchte gezielte Krebstherapie mithilfe virosomaler Technologien – eine hochentwickelte Methode, mit der Behandlungen direkt zu Tumorzellen transportiert werden. Mit anderen Worten: anspruchsvolle Laborwissenschaft, noch bevor sie sich für ihre klinische Richtung entschied.

Diese Richtung wurde in der Schweiz klar, wo sie sich in Gynäkologie und Geburtshilfe weiterbildete und den FMH-Facharzttitel erwarb, den Schweizer Goldstandard, einschließlich operativer Gynäkologie. Später ergänzte sie eine spezielle Qualifikation in gynäkologischer Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, dem Fachgebiet, das ihre Karriere prägen sollte.

Hormone wurden zu ihrem beruflichen Zuhause. Am Endokrinologikum Hamburg behandelte sie täglich komplexe hormonelle Störungen; am Kinderwunschzentrum Bremen setzte sie dieses Wissen direkt bei Kinderwunschpatientinnen ein. Reproduktionsmedizin ist im Kern angewandte Hormonwissenschaft, und nur wenige Ärztinnen und Ärzte kommen mit einer derart fundierten endokrinologischen Erfahrung in dieses Fachgebiet.

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Warum deutsche Patientinnen nach Spanien reisen – und warum sie das versteht

Dr. Wegmann spricht öffentlich über die sich verändernde Landschaft der Familienplanung und formulierte es kürzlich so:

„Der Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit Familienplanung wird durch immer modernere und sicherere Reproduktionsmedizin unterstützt, die einen wirklich effektiven Erhalt der Fruchtbarkeit ermöglicht.“
Dr. Nina Wegmann

Die Zahlen hinter diesem Wandel sind bemerkenswert. Mehr als 19.000 deutsche Patientinnen und Patienten reisen jedes Jahr für Kinderwunschbehandlungen ins Ausland, und rund 5.500 von ihnen entscheiden sich für Spanien. Etwa 1.000 deutsche Frauen werden jährlich in IVI-Kliniken in Spanien behandelt, mit einem Durchschnittsalter von 36 Jahren, und Frauen zwischen 40 und 44 Jahren bilden die größte Gruppe. In den vergangenen fünf Jahren sind IVF-Behandlungen bei deutschen Patientinnen und Patienten bei IVI um 147 Prozent gestiegen, das Einfrieren von Eizellen um 130 Prozent.

Warum dieser Exodus? Das deutsche Recht schränkt stark ein, welche Behandlungen Kinderwunschkliniken anbieten dürfen. Eizellspende ist im eigenen Land nicht erlaubt. Die Auswahl von Embryonen ist stark begrenzt. Spanien hingegen verfügt über einen der offensten und zugleich am besten regulierten Rechtsrahmen Europas: anonyme Eizellspende, routinemäßige genetische Untersuchung von Embryonen, Behandlung alleinstehender Frauen und weiblicher Paare sowie kurze Wartezeiten. Dr. Wegmann hat auf beiden Seiten dieser Grenze praktiziert, wodurch ihre Beratung ungewöhnlich fundiert ist.

Worauf ist Dr. Wegmann spezialisiert?

Gynäkologische Endokrinologie

Das ist ihre besondere Stärke. Zyklusstörungen, Schilddrüsenprobleme, PCOS, unerklärlich schwache Reaktionen auf eine Stimulation – sehr oft führt der Weg zu einer erfolgreichen Schwangerschaft über sorgfältige hormonelle Detektivarbeit. Durch ihre Jahre an einem spezialisierten endokrinologischen Zentrum in Hamburg liest sie Hormonprofile so, wie die meisten Menschen morgens die Nachrichten lesen.

Reproduktionsmedizin in ihrer ganzen Breite

Von künstlicher Befruchtung über IVF und ICSI bis hin zur Eizellspende deckt sie das gesamte Spektrum moderner Behandlungen ab. Ihr operativer Hintergrund in der Schweiz ergänzt dies um das Verständnis einer Chirurgin für die anatomischen Ursachen hinter Implantationsproblemen.

Eizellspende für deutschsprachige Patientinnen und Patienten

Die Eizellspende ist die Behandlung, für die deutsche Patientinnen und Patienten am häufigsten Grenzen überqueren, und Dr. Wegmann hat es sich in gewisser Weise zur Aufgabe gemacht, sie darüber richtig zu informieren. Sie erklärt das spanische Spendeprogramm in deutschsprachigen Patientenvideos und beantwortet persönlich Fragen von Frauen in deutschsprachigen Online-Kinderwunsch-Communities. Patientinnen und Patienten erleben nur selten, dass Ärzte genau dort präsent sind, wo sie sich selbst informieren – sie ist es.

Was Patientinnen und Patienten erwarten können

Ein Wort, das im Zusammenhang mit Dr. Wegmanns Ansatz immer wieder auftaucht, ist Empathie. Ihre erklärte Philosophie verbindet präzise Diagnostik und evidenzbasierte Therapie mit wirklich einfühlsamer Unterstützung auf dem Weg zum Kind. Eine Kinderwunschbehandlung ist ein Marathon aus Hoffnungen, Enttäuschungen und Entscheidungen, und sie betrachtet die emotionale Seite als Teil der Medizin, nicht als Ablenkung davon.

Praktisch folgt die Behandlung internationaler Patientinnen und Patienten einem gut eingespielten Ablauf. Die erste Beratung findet per Video auf Deutsch statt. Diagnostik und Zyklusüberwachung werden möglichst wohnortnah organisiert. Eine Reise nach Madrid ist nur für die entscheidenden Momente notwendig, in der Regel für die Eizellentnahme oder den Embryotransfer. Madrid ist von allen größeren deutschen, österreichischen und Schweizer Flughäfen mit Direktflügen erreichbar, die meisten davon dauern weniger als drei Stunden.

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Über IVI Madrid

IVI Madrid gehört zu IVI, der 1990 in Valencia gegründeten Gruppe, die sich zu einer der größten Organisationen für Reproduktionsmedizin weltweit entwickelt hat. Die Klinik in Madrid zählt zu ihren wichtigsten Zentren und bietet IVF, Eizellspende, genetische Präimplantationstests, Fertilitätserhalt, Insemination und die ROPA-Methode für weibliche Paare an, mit eigenen Laboren und einem der größten Spenderprogramme Spaniens. Die Erfolgsraten werden an das offizielle spanische Register gemeldet, und ein eigenes deutschsprachiges Team begleitet die Patientinnen und Patienten während des gesamten Prozesses.

Ist Dr. Wegmann die richtige Ärztin für Sie?

Sie könnte hervorragend zu Ihnen passen, wenn:

  • Sie eine Ärztin möchten, die in deutschen Kinderwunschkliniken gearbeitet hat und genau versteht, woher Sie kommen
    Hormonelle Probleme Ihre Situation erschweren, von PCOS über Schilddrüsenerkrankungen bis hin zu schwer erklärbaren Zyklusproblemen
  • Sie eine Eizellspende in Spanien erwägen und möchten, dass Ihnen alles gründlich auf Deutsch erklärt wird
  • Sie bereits erfolglose Behandlungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hinter sich haben und eine neue, fachkundige Einschätzung benötigen
  • Sie eine ruhige und einfühlsame Begleitung schätzen, die auf mehr als 20 Jahren Erfahrung mit internationalen Patientinnen und Patienten basiert

Außerhalb der Klinik

Abseits der Medizin praktiziert Dr. Wegmann Yoga und spielt Schach. Vielleicht eine passende Kombination: Das eine trainiert Geduld und Balance, das andere Strategie und Weitblick. Ihre Patientinnen und Patienten profitieren von allen vier Eigenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Welche Sprachen spricht Dr. Nina Wegmann?

Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Wo praktiziert sie?

Bei IVI Madrid in Spanien als Gynäkologin mit Spezialisierung auf Reproduktionsmedizin.

Was ist ihr beruflicher Hintergrund?

Sie wurde in Deutschland und der Schweiz ausgebildet, besitzt den Schweizer FMH-Facharzttitel und arbeitete am Endokrinologikum Hamburg sowie am Kinderwunschzentrum Bremen, bevor sie zu IVI wechselte.

Was sind ihre besonderen Stärken?

Gynäkologische Endokrinologie, das gesamte Spektrum der Kinderwunschbehandlungen und die Betreuung deutschsprachiger Patientinnen und Patienten, die sich für eine Eizellspende in Spanien entscheiden.

Kann ich mit ihr sprechen, bevor ich reise?

Ja. Die Behandlung beginnt mit einer Videoberatung auf Deutsch, und der Großteil der Überwachung kann in Ihrer Nähe organisiert werden.

Wie viel Erfahrung hat sie mit internationalen Patientinnen und Patienten?

Sie betreut seit mehr als 20 Jahren Patientinnen und Patienten aus dem Ausland und kennt die praktischen und emotionalen Herausforderungen einer Behandlung fern von zu Hause.

 

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